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Alter Bahnhof Königssee wird zum Geduldsspiel

Petition bald fünf Jahre alt – Landtagsausschuss für Wissenschaft und Kunst hat noch nicht entschieden

 

Am Samstag den 07. Februar 2026 veröffentlicht der Berchtesgadener Anzeiger den folgenden Artikel, den wir gerne Dank der freundlichen Unterstützung unserer Tageszeitung zum Nachlesen anbieten dürfen.
 

Schönau am Königssee – Ziemlichen Aufruhr gab es vor einigen Jahren über den geplanten Hotel-Neubau am Königssee. Und das gleich in mehrerlei Hinsicht, sei es hinsichtlich Lage, Dimension oder Naturschutzbelangen. Einen kritischen Blick warf aber auch der Heimatkundeverein Berchtesgaden auf das Vorhaben, denn der Alte Bahnhof Königssee war von einem Teilabriss bedroht, um das neue Hotel zu ermöglichen. Im Mai 2021 reichte der Verein deswegen eine Petition zum Erhalt des historischen Gebäudes beim Landtag ein. Die sollte nun im November eigentlich im Ausschuss für Wissenschaft und Kultus behandelt werden – wurde aber kurzfristig abgesetzt.

Die Vorgeschichte: 2019 erstellte die Gemeinde Schönau am Königssee einen Bebauungsplan für das Areal »Hintere Seestraße« am Königssee und verkaufte das Gelände um den Alten Bahnhof Königssee an einen Investor. Dieser plante ein großes Hotelprojekt mit 660 Betten. Das Projekt sah einen Teilabriss des Alten Bahnhofes und eine massive Bebauung rund um das denkmalgeschützte Gebäude vor.

Heimatkundeverein nicht gegen Hotelprojekt

»Dies versuchen wir als Verein zu verhindern, wobei es uns nicht um das Hotelprojekt als solches, sondern lediglich um den Teilabriss des denkmalgeschützten Alten Bahnhofes geht. Dass am Königssee etwas passieren muss, ist auch uns klar«, erklärt Dr. Mathias Irlinger, Vorsitzender des Heimatkundevereins. 2021 wurde mit einer Petition der Bayerische Landtag eingeschaltet und diese 2022 um den Ensembleschutz (keine Bebauung im direkten Umfeld) erweitert. Zur Begründung hieß es damals unter anderem: »Deutlich möchten wir zudem betonen, dass die wenigen historischen Gebäude am Königssee nicht zwischen großen Neubauten verschwinden dürfen, sondern Platz brauchen, um ihre architektonische Wirkung zu entfalten.« Dazu benennt der Heimatkundeverein explizit die Sichtachse zwischen dem Alten Bahnhof Königssee und dem ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Verwaltungsgebäude der Königssee-Schifffahrt. Beide Gebäude entstanden nahezu zeitgleich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ebenfalls 2022 fand ein Ortstermin mit MdL Robert Brannekämper (CSU) und MdL Dr. Sabine Weigand (Grüne) statt. »Dabei konnten wir die Stichhaltigkeit unserer Argumente nachweisen und beide haben sich eindeutig zu unseren Gunsten positioniert. Leider kam es im Anschluss nicht zu einer Entscheidung im Landtagsausschuss, da der Ausschuss noch den Ausgang der Klage des Bund Naturschutz und des LBV wegen anderer Gründe gegen das Hotelprojekt abwarten wollte«, so Dr. Irlinger. Da diese Klage nun vorerst auf Eis gelegt wurde, da man hofft, mit Investor und Gemeinde eine einvernehmliche Lösung (kleineres Hotelprojekt) zu finden, wird eine Gerichtsentscheidung auf absehbare Zeit nicht erfolgen.

Alter Bahnhof soll unberührt bleiben

Der zuständige Landtagsausschuss hatte aufgrund des anhängigen Normenkontrollverfahrens gegen den Hotel-Bebauungsplan die Behandlung der Petition zurückgestellt. Trotzdem ging das Thema im November in den Ausschuss für Wissenschaft und Kunst; Dr. Irlinger erklärt die Hintergründe: »Uns ist es wichtig, dass der Bayerische Landtag unmissverständlich feststellt, dass der Alte Bahnhof Königssee nicht – und auch nicht teilweise – abgerissen werden darf und auch sein direktes Umfeld von Bebauung freizuhalten ist. Deshalb haben wir den Ausschuss für Wissenschaft und Kunst nun um eine Entscheidung gebeten. Unsere Hoffnung ist, dass egal wie ein zukünftiges – vermutlich kleineres – Hotelprojekt aussehen wird, der Alte Bahnhof unberührt bleibt. Eine Entscheidung erscheint uns umso dringlicher, als das Gebäude in den letzten Jahren nicht mehr gepflegt wurde und zunehmend verkommt.«

Da das Thema auf die Tagesordnung des Ausschusses gesetzt wurde, ist Manfred Angerer für den Heimatkundeverein extra nach München gereist. Allerdings wurde ihm dort mitgeteilt, dass der Tagesordnungspunkt abgesetzt wurde.

Landtagsausschuss will Thema wieder behandeln

Auf Nachfrage des »Berchtesgadener Anzeigers« erklärt der Ausschussvorsitzende, MdL Dr. Michael Piazolo, den Grund: »Nachdem uns mitgeteilt wurde, dass die Normenkontrollklage im Einvernehmen beider Parteien ruhend gestellt wurde und die Petenten eine Entscheidung des Ausschusses anstreben, wurde die Petition auf die Tagesordnung der WK-Sitzung vom 26.11.2025 genommen. Auf Wunsch des Berichterstatters Kollege Robert Brannekämper, MdL wurde jedoch die Petition erneut vertagt und eine ergänzende Stellungnahme zum aktuellen Sachstand der Gemeinde Schönau am Königssee angefordert. Nach Erhalt dieser Stellungnahme ist beabsichtigt, die Petition Anfang des Jahres 2026 abschließend zu behandeln.«

Was genau für eine Stellungnahme eingeholt werden sollte, beantwortet Bürgermeister Hannes Rasp: »Es wurde angefragt, wie es mit dem Bebauungsplan »Hotel Königssee« weitergeht. Diese Frage haben wir bereits vor längerer Zeit schon mal beantwortet, wir können hier keinen konkreten Zeitraum nennen.« Das wurde nun erneut mitgeteilt. Allerdings fand sich das Thema nicht auf der Tagesordnung für die jüngste Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, die am 4. Februar stattfand.

Auch Teilabriss kommt nicht in Frage

Zwischenzeitlich liegt dem Heimatkundeverein das Protokoll der Ausschuss-Sitzung vor – obwohl Manfred Angerer nach Hause geschickt wurde, hat der Ausschuss das Thema offensichtlich doch behandelt. Demnach hat der Abgeordnete Robert Brannekämper (CSU), zuständiger Berichterstatter für die Petition, festgehalten, dass es sich beim Alten Bahnhof Königssee »unstrittig um ein Denkmal« handelt, wie dem Protokoll zu entnehmen ist. Ein Abriss – auch von Teilen des Gebäudes – komme daher nicht in Frage. Er plädierte auf Vertagung, da es nach wie vor keinen Bebauungsplan gibt, aufgrund der Normenkontrollklage beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, über die noch nicht entschieden wurde. Insofern sähen sich die Berichterstatter – Brannekämper und die Grünen-Abgeordnete Dr. Sabine Weigand – außerstande, inhaltlich zu der Eingabe des Heimatkundevereins Stellung zu nehmen. Dr. Weigand ergänzte laut Protokoll, die Forderung, »nicht ewig abzuwarten«, da der Heimatkundeverein als Petent Anspruch auf Behandlung seiner Eingabe habe. Spätestens nach Ablauf eines Jahres solle der Vorgang erneut behandelt werden.

Ministerialrat Dr. Klaus Molitoris ergänzte, dass nach Aussage der Gemeinde Schönau am Königssee die ursprünglichen Planungen nicht weiterverfolgt werden; stattdessen gebe es neue Planungen und eine neue Investorensuche, die noch nicht abgeschlossen sei. So soll eine Bebauung nun weiter vom Bahnhofsgebäude entfernt realisiert werden. Allerdings muss das weitere Bebauungsplanverfahren abgewartet werden. Schließlich verständigte sich der Ausschuss darauf, bei der Gemeinde eine dezidierte Stellungnahme zum aktuellen Sachstand einzuholen.

Dem Heimatkundeverein nötigt das einiges an Geduld ab, wie dessen Vorsitzender Dr. Mathias Irlinger im Gespräch mit dem »Berchtesgadener Anzeiger« einräumt: »Fünf Jahre ist jetzt nichts passiert.« Er betont auch, dass der Heimatkundeverein keinen Druck auf Investoren ausüben will: »Wir wünschen uns alle, dass da hinten was passiert, das ist kein Aushängeschild für die Region. Unser Anliegen sehen wir aber als verkraftbar an.«

Gebäude verfällt immer mehr

Warum der Verein nicht locker lässt, erklärt Irlinger auch: »Der aktuelle Gebäudezustand ist ernüchternd, es verfällt zusehends.« Darauf wurde bereits 2022 hingewiesen. Der Bahnhof soll aber unbedingt erhalten bleiben: »Es ist eines der wenigen Gebäude aus dieser Zeit, das weitgehend unverändert ist. Es gibt bei uns wenig vergleichbares.«

Wie es weitergehen könnte mit dem Alten Bahnhof, darüber hat man sich beim Heimatkundeverein ebenfalls schon Gedanken gemacht. Und ist da durchaus offen, wie Dr. Irlinger zu verstehen gibt: »Mit einer anderen Nutzungsform muss sich auch das Gebäude verändern, lebendig gestaltet werden. Eine Gastronomie scheint sich am Königssee nicht zu rentieren, aber als Ausstellungsgebäude läuft es gut. Es wäre eine Idee, es dauerhaft so zu nutzen.«

Wie das zu finanzieren ist, dazu gibt es ebenfalls Vorstellungen, die Bayerische Seenschifffahrt könnte hier als Geldgeber auftreten, wünscht sich Dr. Irlinger: »Das ist ein unglaublich traditionsreiches Unternehmen, seit 1908 fahren hier schon Elektroboote. Diese Geschichte könnte man direkt am Königssee erzählen, gerne auch zusammen mit der Romy Schneider-Ausstellung. Warum eigentlich nicht?« Ergänzt werden könnte das auch um eine Ausstellung zur Geschichte des Dorfs Königssee.

Für Irlinger könnte so eine wertvolle Alternative für das Schlechtwetterprogramm im Talkessel entstehen, das Einheimischen und Gästen zugute kommen würde. Nicht zuletzt ist der Bereich der »letzte grüne Flecken zwischen Großparkplatz und Seelände, das zu erhalten täte dem Erscheinungsbild da hinten sehr gut«.

Dr. Irlinger, hofft, das nun Bewegung in die Angelegenheit kommt: »Aber es bleibt uns nichts anderes übrig als abzuwarten. Ich verstehe, wenn so etwas dauert, aber für uns ist das eine zähe Angelegenheit. Nach fünf Jahren könnte es jetzt schon mal einen Schritt weitergehen.«

Dem Königssee »Luft zum Atmen geben«

Interessanter Nebenaspekt: In den Gemeinderatsprotokollen von Anfang der 1970er-Jahre hat der Historiker ausgegraben, dass die Gemeinde Königssee damals das Grundstück des Alten Bahnhofs gekauft hat, um die Grünfläche zu erhalten, es spekulativen Einzelinteressen zu entziehen und von Bebauung frei zu halten, um »dem Königssee Luft zum Atmen zu geben«. Thomas Jander

 

Weiter unten finden Sie die Erstinformation zu der Petition des Heimatkundevereins Berchtesgaden.

 

 

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50. Todestag von Prof. Rudolf Kriss

Standhafter Humanist gewürdigt

Bericht von Christoph Merker im Berchtesgadener Anzeiger vom 17.8.2023

Vor 50 Jahren an Mariahimmelfahrt verstarb der Volkskundler Prof. Rudolf Kriß. Zu diesem Anlass lud der Heimatkundeverein Berchtesgaden zu einer kleinen Gedenkfeier ein. Denn Kriß war der Gründungsvorsitzende des Berchtesgadener Heimatkundevereins. Neben dem Vorstand und einigen Mitgliedern war auch Simon Kriss-Rettenbeck als Angehöriger der Familie anwesend, sowie Thomas Holm als Vorsitzender der Vereinigten Weihnachtsschützen, derne Historie Kriß ausführlich erforscht hatte. Als zweiter Bürgermeister vertrat Josef Wenig die Gemeinde und zeigte dadurch, dass der Volkskundler nach wie vor hoch in Ehren gehalten wird. Der erste Vorsitzende, Dr. Mathias Irlinger, stellte eine blühende Schale auf das Grab am Bergfriedhof und fasste in einer Ansprache die zahlreichen Verdienste von Prof. Rudolf Kriß zusammen. „Dank seiner Standhaftigkeit im Nationalsozialismus hat er sich nicht unterkriegen lassen. Und nach dem Ende des Krieges hat Kriß sich sogar in einem Brief für Gottfried Rasp, der ihn denunziert hatte, eingesetzt.“ Diese Großmütigkeit zeichnete Kriß aus. Für Irlinger ist es unbegreiflich, wie heute Menschen von einer faschistischen Zensur schreien können, wenn in dem faschistischen Nazi-Regime ein privat geäußerter Satz von Rudolf Kriß ausreichte, um fast zum Tode verurteilt zu werden. Berchtesgaden habe ihm viel zu verdanken, deswegen fragte Dr. Irlinger in die Runde, warum es bis heute kein würdiges Andenken für diesen besonderen Bürger Berchtesgadens gibt. Die Chance, das Gymnasium nach ihm zu benennen, scheint inzwischen vertan. „Erlauben Sie mir, dass ich provokativ frage: Was hat der preußische Militarist Hindenburg für Berchtesgaden getan? Und was hat Kriß für Berchtesgaden alles geleistet? Es wird höchste Zeit, dass die außergewöhnliche Persönlichkeit anständig gewürdigt wird.“ Dies griff der zweite Bürgermeister Josef Wenig auf und versicherte, dass die Gemeinde sich diesbezüglich Gedanken mache, um Rudolf Kriß in Berchtesgaden entsprechend zu ehren.

 

Leserbrief von Klaus Gerlach zum obigen Artikel von Christoph Merker

Rudolf Kriss

Am 15.  August jährte sich zum 50. Mal der Todestag von Professor Dr. Rudolf Kriss. Die Heimatzeitung gedachte des Verstorbenen und am Todestag trafen sich Mitglieder des Heimatkundevereins Berchtesgaden an seinem Grab, wo der 1. Vorsitzende Dr. Mathias Irlinger in einer bemerkenswerten Gedenkrede den Vereinsgründer und ersten Vorsitzenden des Heimatkundevereins würdigte. Am Rande dieser Veranstaltung wurde auch darüber gesprochen, dass es längst fällig sei, diesem großen Sohn Berchtesgadens eine Straße oder einen Platz zu widmen. Rudolf Kriss war als Volkskundler ein bedeutender Wissenschaftler, Auch seine Veröffentlichungen über das Berchtesgadener Brauchtum sind beispielhaft. Für seine Überzeugung ging er unter den Nazis  ins Konzentrationslager und entging nur knapp der gegen ihn wegen Wehrkraftzersetzung verhängten Todesstrafe. Nach dem Ende der Hitlerdiktatur wurde er dann der erste Bürgermeister von Berchtesgaden und blieb bis zu seinem Tod auch Kreisrat.

Die Marktgemeinde Berchtesgaden war beim Gedenken am Grab von Rudolf Kriss durch ihren 2. Bürgermeister Josef Wenig vertreten. Er äußerte sich zurückhaltend dazu, dass auch Bürgermeister Franz Rasp dem Gedanken,  eine Straße nach Kriss zu benennen, durchaus wohlwollend gegenüber steht.

Die Frage drängt sich auf, warum ist das noch nicht längst geschehen? Wenn man bedenkt, wie schnell der Marktgemeinderat, zusammen mit den anderen Gemeinden im Talkessel, seinerzeit  bei der Hand war, noch 1933, bereits kurz nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler, diesem und seinem politischen Steigbügelhalter, dem erklärten Gegner der Weimarer Republik und bedauerlicherweise auch Reichspräsidenten Paul von Hindenburg nicht nur Straßennamen sondern auch gleich die Ehrenbürgerwürde zu widmen. Fast alle Kommunen in Deutschland haben sich bis heute von dem Namen Hindenburg für Straßen und Plätze getrennt.

Berchtesgaden bleibt, aus welchen Gründen auch immer, dabei, den Namen Hindenburg an seiner Hauptzufahrtstraße zum Markt in Ehren zu halten.

Es  gibt wohl kaum eine würdigere Persönlichkeit, die für die Umwidmung dieser Straße angemessener wäre als Professor Rudolf Kriss! Das Jahr seines 50. Todestages wäre dazu auch ein später, aber noch angemessener Termin für Beides, eine überfällige politische Flurbereinigung und zugleich würdige Neubenennung dieser Straße!

Klaus Gerlach
Thierschstraße 12
Schönau am Königssee

 

 

Petition zum Erhalt des Alten Bahnhofs Königssee

5.5.2021
Dass der jetzige Zustand des Zugangs zum Königssee unbefriedigend ist, darüber dürfte kein Zweifel bestehen. Die derzeitige Planung für einen Neubau sieht aber vor, dass für die Zufahrt zur zweistöckigen Tiefgarage ein Teil des Alten Bahnhofs Königssee abzureißen. Der über 100 Jahre alte Bahnhof steht jedoch in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz, einschließlich des Ostteils, der abgerissen werden soll. Selbst eindeutige Schreiben des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege an die Gemeinde Schönau am Königssee mit der Aufforderung, den gesamten Bahnhof zu erhalten, scheinen  bisher nichts zu fruchten.

Im Namen der gesamten Vorstandschaft hat der Heimatkundevereins nun eine Petition an den Bayerischen Landtag geschickt mit der Bitte darauf hinzuwirken, dass der Denkmalschutz am Königssee in seiner Gänze eingehalten wird.

Im folgenden können Sie die Petition des Heimatkundevereins im Wortlaut lesen.
Petition an den Bayerischen Landtag vom 12. Mai 2021

 

 

Der Vorstand des Heimatkundevereins hat am 5.1.2022 seine Petition vom 12.5.2021 erweitert um die Bitte auch die Sichtachse zwischen dem Altem Bahnhof  und dem Verwaltungsgebäude der Schifffahrt Königssee zu erhalten.
Hier der Nachtrag der Petition vom 5.1.2022.
Der ursprünglich für den Dezember 2021 vorgesehene Ortstermin in Königssee musste wegen der Coronasituation verschoben werden. Eine neuer Termin wird dem HKV noch bekanntgegeben.

Am 13.10.2021 hat der Petitionsausschuss Kunst und Kultur des Bayerischen Landtags beschlossen, einen Ortstermin am Bahnhof Königssee anzuberaumen. Dass aufgrund unserer Petition der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags diesen Ortstermin beschlossen hat, statt die Petition abzulehnen, wie es am 13.10. bei einigen anderen Anträgen geschehen ist, sehen wir als gutes Zeichen, dass unser Anliegen, den Teilabriss des denkmalgeschützten Bahnhofs Königssee zu verhindern, von Erfolg gekrönt sein könnte.